Salt Lake City,
Reuters Health (RH), Professional Medical News 2002-05-23
"Chinese Herb Shows Promise As Antimikrobial AgentÓ

China-Kraut  "Rubrizin" - ein  vielversprechendes antimikrobielles Mittel

Maryland Forscher haben Anhaltspunkte gefunden für therapeutische Effekte einer Pflanze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Wie einer der Forscher feststellt, lassen die Befunde darauf schliessen, dass Mikroben möglicherweise nur langsam eine Resistenz gegen dieses Kraut entwickeln.

Rubrizin, ein leuchtend roter Wurzelauszug der Pflanze Arbenia euchroma, wird in Asien schon jahrhundertelang als Farbe benutzt und auch, um Wunden und Verbrennungen zu behandeln.

"Der Extrakt besteht aus sechs eng verbundenen Bestandteilen und scheint antibakterielle Eigenschaften zu besitzen", erklärt der Autor der Studie, Chi S. Chae, von der Maryland Universität in College Park. Sie präsentierte ihre Ergebnisse am Dienstag hier während der Jahrestagung der American Society for Microbiology.

Chae erzählte Reuters Health, dass die Bestandteile sowohl bakterizid wirken als auch bakteriostatisch. Die meisten Antibiotika haben nur eine dieser Eigenschaften und nicht beide, verdeutlichte sie. Und sie fügte hinzu, dass die Komponenten des Rubrizins auch Pilze zu bekämpfen scheinen. Und schliesslich war die Arznei auch noch wirksam gegen multi-resistente Bakterien.

Um zu studieren wie das Rubrizin wirkt, suchten die Forscher nach Bakterien, die sich resistent zeigten gegen das Kraut. Solche Mutanten entwickelten sich nur sehr zögerlich, und es dauerte anderthalb Jahre bis einer gefunden wurde. Ausserdem zeigen die Mutanten nur eine Teilresistenz gegen das Rubrizin.

Das lässt auf eine einzigartige Methode schliessen, Bakterien zu bekämpfen, und auch darauf, dass Bakterien nicht so schnell eine Resistenz dagegen entwickeln werden, sagte Chae. Der nächste Schritt wird sein, mittels genetischer Analyse der Mutanten und mit anderen Methoden den Wirkungsmechanismus der Pflanze festzustellen, fügte sie hinzu.

In einer gesonderten Analyse des Rubrizins zeigten sich die Bestandteile als nicht-mutagen und nicht-toxisch; sie waren sogar imstande die mutagene Wirkung von anderen Bestandteilen zu mildern


Borreliose-Beratung Kaarst,
Übersetzung aus dem Internet - ohne Gewähr.

Version: caw/Juli 2002
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